Bandonion
Bandoneon
Über das Objekt
Bandoneon im rheinischen System aus Holz mit rötlichem Furnier, alle Ecken sind abgeschrägt und weisen eine feine Einlegearbeit aus Metall mit dem Lyra-Symbol auf. Auf der Diskantseite finden sich 30 Knöpfe, vermutlich aus dunklem Holz mit Perlmuttauflage, in fünf Reihen angeordnet. Die Besonderheit des ansonsten wechseltönigen Instruments sind die drei Gleichtöne: Die obersten beiden Knöpfe der hintersten Reihe (das hohe f'''' und das f#'''') sowie der oberste Knopf der zweithintersten Reihe (das hohe e'''') sind Gleichtöne. Hinter den Knöpfen finden sich florale ausgesägte Motive im Holz, mittig Holzgriff mit darüber liegendem Luftklappenhebel. Auf der Rückseite des Diskants ist über der Luftklappenöffnung ein durchbrochenes Metallornament mit nur einen A (kein Doppel-A wie bei Alfred Arnold) angebracht. Der Balg ist mit geblümten Papier in Brauntönen überzogen, zwei Mittelleisten mit ziselierten Metallbeschlägen. Auf der Bassseite 24 Knöpfe in 4 Reihen, Bass und Diskant sind 2-chörig. Beidseitig Handgurte aus brauem Leder über den Holzgriffen. Das Instrument ist spielbar.
Objektdaten
- Inventarnummer
- DHMT-B-2026-000114
- Objekttyp
- Bandonion
- Datierung
- 1870 bis 1890
- Material
- Holz, Metall, Pappe, Papier, Leder
- Hersteller
- nicht ermittelbar, möglicherweise Carl Friedrich Uhlig
- Herstellungsort
- nicht zweifelsfrei ermittelbar, möglicherweise Chemnitz
- Bildlizenz
- CC BY-NC-SA 4.0
- Created At
- 2026-07-29 10:41:38
- Published At
- 2026-07-29 11:32:50
- Schlagwörter
- Bandoneon, Bandonion, Rheinisches System
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